- Schmerz beim seitlichen Heben des Arms
- Kraftverlust bei Innen- und Aussenrotation
- Nachtschmerz auf der betroffenen Seite liegend
- Drop-arm-Zeichen bei grossen Rissen
- Zunehmende Einschränkung bei Überkopfarbeiten
Die Rotatorenmanschette umfasst vier Muskeln, die die Schulter stabilisieren und Rotation ermöglichen. Risse entstehen durch akutes Trauma oder chronische Überlastung. Typisch: Schmerz beim Heben des Arms, Kraftverlust, Nachtschmerz auf der betroffenen Seite.
Klinische Tests: Erst die Kombination von mehreren Tests können hier einen Hinweis geben. Ultraschall direkt in der Ordination, zeigt Rissausdehnung und Lokalisation. MRT zur exakten Klassifikation und v.a. bei OP-Planung.
Kleine Teilrisse: PRP-Infiltration und Stosswellentherapie kombiniert mit gezielter Kräftigung der Rotatorenmanschette. Strukturiertes Aufbauprogramm über 3–6 Monate, in vielen Fällen dauerhaft ausreichend.
Grössere Risse bei jüngeren Patienten oder bei Therapieversagen: arthroskopische Rekonstruktion der gerissenen Sehne. Wir koordinieren die Weiterleitung und begleiten präoperativ sowie durch die gesamte Rehabilitation.
Ultraschall beurteilt Ausmass und Lokalisation direkt in der Ordination. Kleine Teilrisse oft konservativ behandelbar mit PRP und Stosswellentherapie. Grössere Risse klären wir sorgfältig ab und vermitteln bei Bedarf zur arthroskopischen Versorgung.
Konservativ: 3–6 Monate strukturiertes Kräftigungsprogramm. Nach OP: Schlinge 6 Wochen, Physiotherapie 3–6 Monate, Return-to-Sport 6–12 Monate je nach Rissausdehnung.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.