- Schulter springt aus dem Gelenk, vollständig oder partiell
- Angstgefühl bei Aussenrotation und Abduktion
- Schmerz und Kribbeln am Arm nach Luxation
- Rezidivierende Ausrenkung bei immer banalerem Auslöser
- Kraftverlust und Unsicherheitsgefühl bei Überkopfbewegungen
Springt der Humeruskopf vollständig aus der Pfanne, reisst oft der Labrumring (Bankart-Läsion). Jede weitere Ausrenkung wird leichter, mit steigendem Knorpelschadenrisiko. Besonders bei jungen Sportler:innen ist die Rezidivrate ohne Behandlung sehr hoch.
Apprehension-Test und Relocation-Test klinisch. MRT oder Arthro-MRT zur sicheren Darstellung der Bankart-Läsion und Hill-Sachs-Delle. CT bei knöchernen Defekten (Glenoid-Knochendefekt).
Erste Luxation ohne Bankart-Läsion bei älterem Patienten: Ruhigstellung 3–4 Wochen, dann Kräftigungsprogramm. Rezidivierende Instabilität konservativ meist nicht beherrschbar.
Arthroskopische Bankart-Rekonstruktion bei Labrumläsion, sehr gute Langzeitergebnisse. Latarjet-Verfahren bei grossem Glenoid-Knochendefekt.
Wir untersuchen klinisch und leiten bei Bedarf zum Arthro-MRI weiter. Bei bestätigter Labrumläsion und rezidivierender Instabilität koordinieren wir zeitnah die operative Versorgung.
Nach OP: Schlinge 4 Wochen, Physiotherapie 3–4 Monate, Return-to-Kontaktsport nach 5–6 Monaten.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.