- Akut: plötzlich einsetzender heftiger Schmerz (Einbruch des Kalkdepots)
- Chronisch: Dauerschmerz mit Bewegungseinschränkung
- Nachtschmerz, Schlafstörungen
- Druckschmerz direkt über dem Kalkdepot
- Stufenweise Verschlimmerung über Wochen bis Monate
Kalkablagerungen im Sehnengewebe entstehen durch degenerative Umbauprozesse. Am häufigsten in der Schulter. Akuter Einbruch der Kalkdepots verursacht heftigste Schmerzen, chronische Formen verlaufen mit Dauerschmerz und Einschränkung.
Ultraschall lokalisiert Kalkdepots exakt und bewertet Konsistenz. Röntgen zur Klassifikation nach Gärtner. MRT bei Unklarheit über Sehnenintegrität.
Stosswellentherapie 3–5 Sitzungen, sehr hohe Erfolgsrate. Ultraschallgezielte Nadelaspiration (Barbotage) ergänzend. Kortison bei akutem Schmerzschub.
Arthroskopische Entfernung nur bei echtem Therapieversagen nach 6–12 Monaten, in der Praxis selten nötig.
Stosswellentherapie ist die Methode der Wahl, fragmentiert die Kalkdepots und regt die Resorption an. Ultraschallgezielte Nadelaspiration als Ergänzung. Operative Entfernung selten nötig.
4–8 Wochen bis deutliche Besserung nach Stosswellentherapie. Vollständige Resorption 3–12 Monate.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.