← Weiteres
12 · 05 / 05

KNOCHENPRELLUNG (BONE BRUISE)

Weiteres, Diagnose 05
KNOCHENPRELLUNG (BONE BRUISE)
  • Tiefer, gut lokalisierbarer Knochenschmerz nach Trauma oder Überbelastung
  • Schmerzzunahme bei direktem Druck auf den Knochen
  • Schwellung und ggf. Hämatom
  • Normales Röntgenbild trotz starker Beschwerden
  • Anhaltende Beschwerden über Wochen bis Monate

Eine Knochenprellung ist eine Mikrofrakturierung im Knochen ohne komplette Frakturlinie, sichtbar nur im MRT als Knochenmarködem. Entsteht durch direkte Krafteinwirkung oder Kompressionstrauma (z.B. Kniedistorsion). Schmerzhafter als eine einfache Weichteilprellung, und heilungsbedürftig.

Röntgen zum Frakturausschluss obligat, bei Knochenprellung unauffällig. MRT ist Goldstandard: zeigt Knochenmarködem direkt. MRT auch zur Einschätzung der Heilungsdynamik bei Verlaufskontrollen.

Konservativ

Belastungsreduktion und Entlastung des betroffenen Knochens für 4–8 Wochen. NSAR und Kühlung in der Akutphase. Cross-Training (Schwimmen, Radfahren) zur Konditionserhaltung. Kein pauschales Sportverbot, Belastungsanpassung ist wichtiger.

In den meisten Fällen
kein Eingriff nötig.

Klinischer Verdacht bei disproportional starkem Schmerz nach Trauma ohne Frakturnachweis im Röntgen. MRT zur Diagnose. Konservative Behandlung mit Belastungsreduktion, Heilung dauert deutlich länger als eine Muskelprellung.

Zeitachse

Heilungsdauer abhängig von Grösse und Lokalisation: 6–12 Wochen bei kleinen Befunden, bis zu 6 Monate bei ausgedehnten Knochenmarködem. MRT-Verlaufskontrolle nach 8–12 Wochen zur Therapiesteuerung.

Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.

Beschwerden im Bereich Weiteres?
TERMIN ANFRAGEN.
Trainingsclub Mitgliedschaft
[email protected] · Tel. ab September
Fragen? [email protected]