← Sprunggelenk
02 · 06 / 06

ACHILLESSEHNENTENDINOPATHIE

Sprunggelenk, Diagnose 06
ACHILLESSEHNENTENDINOPATHIE
  • Druckschmerz direkt am Ansatz der Achillessehne am Fersenbein
  • Anlaufschmerz morgens, besonders die ersten Schritte
  • Schmerz bei Zehenspitzenstand und beim Treppensteigen
  • Rötung und Schwellung am Sehnenansatz
  • Beschwerdezunahme nach intensiver Laufbelastung

Schmerz und Druckempfindlichkeit direkt am Ansatz der Achillessehne am Fersenbein oder ca. 5cm darüber, oft kombiniert mit einer Haglund-Exostose. Anlaufschmerz morgens, Beschwerdezunahme nach Belastung, typischer Fersendruckschmerz.

Ultraschall beurteilt Sehnenstruktur, Schleimbeutel und Knochen-Sehnen-Übergang. Röntgen auf Haglund-Exostose und Verkalkungen. MRT bei Unklarheit über Ausdehnung.

Konservativ

Stosswellentherapie (3–5 Sitzungen) direkt am Ansatz oder PRP sind hocheffektiv. Fersenerhöhung in den Schuhen zur Druckentlastung (nur kurzfristig). Dann sofort jegliches Training nach Schmerztoleranz. Ohne Training, kein nachhaltiger Effekt.

Operativ

Endoskopische Dekompression bei knöchernem Haglund-Konflikt und persistierenden Beschwerden trotz konservativer Therapie.

Stosswellentherapie ist bei insertionsnahen Tendinopathien besonders wirksam. Ergänzend: Einlagenversorgung zur Rückfussstabilisierung und Druckentlastung, Anpassung des Trainingsumfangs.

Zeitachse

Konservativ: 8–12 Wochen bis deutliche Besserung, Return-to-Sport nach 3–4 Monaten. Nach endoskopischer Dekompression: Vollbelastung ab Woche 3–4, Sport nach 6 Monaten.

Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.

Beschwerden im Bereich Sprunggelenk?
TERMIN ANFRAGEN.
Trainingsclub Mitgliedschaft
[email protected] · Tel. ab September
Fragen? [email protected]