- Spannungsgefühl in der Kniekehle
- Druckschmerz hinter dem Knie
- Tastbare Schwellung in der Kniekehle, weich, prall
- Eingeschränkte Beugung bei grossen Zysten
- Häufig kaum schmerzhaft in Ruhe
Eine Bakerzyste ist eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Aussackung in der Kniekehle, fast immer Folge eines anderen Knieproblems (Meniskusriss, Arthrose, Knorpelschaden). Sie selbst ist nicht die Ursache, sondern das Symptom einer überhöhten Gelenkflüssigkeitsproduktion. Behandelt man die Ursache, verschwindet die Zyste meist von selbst.
Ultraschall ist die Methode der Wahl, zeigt Grösse, Inhalt und Verbindung zum Gelenk. Gleichzeitig Beurteilung des Kniegelenks nach Ursache (Meniskus, Knorpel, Erguss). MRT bei unklarem Befund oder V.a. komplizierte Zyste (Ruptur, Einblutung).
Behandlung der Grundursache steht im Vordergrund. Bei grosser Zyste mit starken Beschwerden: Punktion und ggf. Kortison-Infiltration. Kein chirurgischer Eingriff an der Zyste selbst ohne Behandlung der Ursache, Rückfallrate sonst sehr hoch.
In den meisten Fällen
kein Eingriff nötig.
Ultraschall bestätigt die Zyste und beurteilt die Ursache im Gelenk. Wir behandeln das Grundproblem, nicht die Zyste. Bei starken Beschwerden ist eine Punktion möglich, löst aber nicht das Grundproblem. Wird die Ursache behoben, regrediert die Zyste in den meisten Fällen spontan.
Abhängig von der Grunderkrankung. Nach Behandlung der Ursache bildet sich die Zyste über Wochen bis Monate zurück. Belastung nach Befund der Grunderkrankung, keine eigenständige Reha für die Bakerzyste.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.