- Schmerz am Gelenkspalt innen oder aussen
- Einklemmen oder Blockierung des Gelenks
- Schwellung nach Belastung
- Druckschmerz bei tiefer Beugung und Hocke
- Instabilitäts- oder Unsicherheitsgefühl
Die Menisken sind die Stossdämpfer des Kniegelenks, sie verteilen Druck, stabilisieren und schützen den Knorpel. Akute Risse entstehen durch Verdrehtrauma, degenerative durch jahrelange Überlastung. Unbehandelt erhöht jeder Meniskusschaden das Risiko für Knorpelschäden und Früharthrose.
McMurray-Test und Apley-Test klinisch, ergänzt durch gezielte Palpation des Gelenkspalts. Ultraschall beurteilt Begleitstrukturen (Bänder, Erguss). MRT zur genauen Klassifikation von Risstyp und -ausdehnung, entscheidend für die Therapiewahl.
Bei degenerativen Rissen ohne Blockierung: Physiotherapie zur Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur, Belastungssteuerung und Infiltrationstherapie (Kortison oder PRP) bei Reizung. Regelmässige Verlaufskontrolle empfohlen, besonders wenn Knorpelschäden bekannt sind.
Bei mechanischer Blockierung, Korbhenkelriss oder Therapieversagen: arthroskopische Meniskusteilresektion oder Naht (bei jungen Patienten und geeigneter Risslage). Wir leiten zeitnah weiter und begleiten vor und nach dem Eingriff.
Wir beurteilen den Meniskus klinisch und per Ultraschall. Je nach Verletzungstyp, Alter und Aktivitätsniveau entscheiden wir gemeinsam: gezielte konservative Therapie oder Weiterleitung zur arthroskopischen Versorgung. Nicht jede Meniskusverletzung braucht eine Operation, aber jede braucht eine klare Diagnose.
Ohne OP: Schmerzfreie Belastung ab Woche 1–2, sportartspezifisches Training ab Monat 2–3. Nach Teilresektion: Vollbelastung meist ab Tag 5–10, Return-to-Sport ab Woche 6–8. Nach Naht: Entlastung 6 Wochen, Vollbelastung ab Monat 3, Return-to-Sport ab Monat 4–6 je nach Sportart.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.