- Anlaufschmerz nach Ruhephasen, besonders morgens
- Schwellung und Wärme am Gelenk
- Knirsch- und Reibegeräusche bei Bewegung
- Nächtliche Beschwerden in fortgeschrittenen Stadien
- Zunehmende Bewegungseinschränkung bei Beugung
Kniearthrose ist kein Schicksal, sondern ein Prozess, den wir verlangsamen und beeinflussen können. Knorpelverschleiss entsteht durch frühere Verletzungen, Fehlbelastung oder genetische Disposition. Moderne Therapieverfahren können Beschwerden deutlich lindern und die Lebensqualität erhalten, ohne sofort an eine Operation zu denken.
Klinische Beurteilung: Bewegungsumfang, Achsenstellung, Muskelkraft. Ultraschall zeigt Erguss, Osteophyten und Weichteilveränderungen. Röntgen zur Stadieneinteilung. MRT bei Unklarheit über Knorpelausdehnung oder Begleitschäden.
Erste und langfristige Wahl: hochdosierte PRP-Infiltration (1 Sitzung), ggf. in Kombination mit Hyaluronsäure, Kortison wird bei uns sehr selten eingesetzt. In bestimmten Fällen kann PRP auch intraossär verabreicht werden, also direkt in den Knochen, um den subchondralen Bereich gezielt zu behandeln. Bewegungstherapie und Gewichtsoptimierung sind entscheidend. Einlagen bei Achsenfehlstellung.
Bei fortgeschrittener Arthrose mit Achsenfehlstellung: Umstellungsosteotomie mit regenerative Verfahren(jüngere Patienten). Bei Endstadium: Knieendoprothese. Wir beraten ehrlich und zeitgerecht, keine vorschnellen, aber auch keine zu späten Empfehlungen.
PRP-Infiltrationen und Hyaluronsäure verbessern das Gelenksmilieu und reduzieren Schmerzen nachhaltig. Stosswellentherapie ergänzt. Wir begleiten langfristig, mit dem Ziel, maximale Funktionalität zu erhalten und den richtigen Zeitpunkt für eine Weiterleitung klar zu benennen.
Konservativ dauerhaft: regelmässige Bewegung (Schwimmen, Radfahren, Walking), Kräftigung, Gewichtsmanagement. Nach Prothese: Vollbelastung ab Tag 1, Return-to-alltäglicher Aktivität nach 6–8 Wochen, Sport nach 3–6 Monaten.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an einen Arzt.